Food I

•Mai 8, 2008 • 1 Kommentar
  • Spaghetti aus Hartweizen und Ei (Combino, Lidl 500g)
  • Napolisauce (Knorr, REWE und Cucina, Plus – eine Soße war zu wenig für die Menge an Nudeln)
  • Gemüsesticks von Iglo (REWE)
  • Fertigmilchreis (Kania, Lidl) mit Mango (aus Indien, REWE) und Mandelsplittern

Spaghetti in Tomatengewürzsauce sind nie etwas wirklich besonderes, aber ich denke im Vergleich nicht schlecht. War übrigens das erste mal, dass ich bewusst Nudeln mit Ei als Bestandteil gegessen habe, einen wirklichen Unterschied habe ich nicht gemerkt, außer dass sie schwerer im Magen lagen. Die Gemüsesticks waren sogar noch besser als erwartet, auch wenn sie mir leicht angebrannt sind: Die kommen nochmal auf meine Einkaufsliste. Die Mango, die ich in den Milchreis geschnitten habe, haben wir etwa eine Woche nachreifen lassen; hatten schon Angst, sie sei faul geworden, aber sie war sehr saftig und süß. Der Fertigmilchreis war schnell und einfach gemacht und hat nach Milchreis geschmeckt, was will man mehr?

Alles in Allem ein gutes, schnellgemachtes Essen. Wieso kommt das in meinem Blog? Weil ich mich von meiner Klausur morgen ablenken möchte. Abgesehen davon, fänd ich es interessant mal festzuhalten, was ich so koche und esse…

Kuscheltier-Gruppensex

•Mai 5, 2008 • Keine Kommentare

Die inneren Halbverwachsenen in mir und meinem Freund – vor allem in ihm *Schuld in seine Schuhe schieb* – haben sich ihre Bahn aus unserem Unterbewusstsein in unser Handlungsassoziationszentrum im Gehirn geschlagen… das Einzige, was der negativen Verurteilung unserer geistigen Fähigkeiten entgegen wirken könnte, ist die Tatsache, dass wir an diesem Tag Jägermeister gefrühstückt haben. War aber eine Ausnahme!

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Mittelalterlicher Markt in Homburg Bröl

•Mai 5, 2008 • Keine Kommentare

Der alljährliche Mittelaltermarkt auf Schloss Homburg bei Nümbrecht, ist schon fast ein obligatirscher Termin in meinem Kalender - auch wenn ich noch nie geplant habe mich dorthin zu begeben, bin ich doch die letzten 4 Jahre in Folge dort gewesen. Erwähnt werden sollte vielleicht noch, dass der Eintrittspreis von ehemals 5 DM(!) auf mittlerweile 6 € erhoben wurde und ich mir nicht ganz sicher bin, wodurch sich das rechtfertigen lässt. Das soll nicht heißen, dass mir die Veranstaltung auf irgendeine Weise nicht gefallen würde – ich verstehe nur nicht, wieso man für eine Erlaubnis zum Einkaufen gehen, so viel bezahlen muss… 

Das Schloss an sich ist groß und schön, mitten im Wald, gelb angestrichen. Soll wohl an die Farbe gold erinnern und einen Eindruck von Reichtum vermitteln. Im Inneren des Schlosses ist ein Museum, in dem sich ein Modell dieses Gebäudes befindet:
Schloss modell

Es gab viel zu sehen – das was ich persönlich witzig fand, habe ich fotografiert:

Eine Mutter mit ihrem Kind an einer Leine – sehr schön: Daneben ein älterer Herr mit seinem Hund:
Kind an Leine

Ketten – Jesus am Kreuz, unmittelbar daneben ein umgedrehtes Kreuz:
Jesus - satan

Ein Bär, der aussieht als ob er in einen Eimer kotzt – gelungene Werbung für Met?
Kotzebär

Ein Ritter mit einem überdimensionierten Fingerhut als Helm und einem verlängertem Pümpel als Waffe:
SD Knight

Der Eunuchen-Kuchen…
Eunuchen kuchen

 

Now playing: Madsen - Unsichtbar

Slaughter the dark birds

•April 30, 2008 • Keine Kommentare

Dunkle Vögel kreisen um Aas,
fragen krächzend nach Schuld,
fragen was und wieso war’s:
Schnäbel auf, ohne Geduld.

In schwarzen Bahnen, ziehen sie Ringe
über einem kaltem Körper, mondbeschienen,
verbreiten krächzend tausend Dinge.
Ob sie einer hohen Wahrheit dienen?

Mein kalter Körper will nicht mehr,
das tote Fleisch nicht liegen bleiben.
Ich richt’ mich auf und sehn’ mich sehr,
nach Sonnenlicht und neuem Treiben.

Ich Stell den Vögeln eine Falle,
zerschlage sie und merz’ sie aus
bis tot am Boden liegen alle
und ihre Schatten jag’ ich raus.

(Hilfe bei der Darstellung von lemabu, Hintergrundbild: von mir verändertetes Webpic, Text von mir)

twitter

•April 29, 2008 • 2 Kommentare

Twitter

Eine nette Seite, der ich erst sehr skeptisch gegenüberstand, aber mittlerweile habe ich eine ziemlich nutzvolle Funktion entdeckt, die ich nicht näher erläutern werde *Geheimnis kräm*

Aber auch die nicht so nutzvollen Funktionen machen mehr Spaß als ich zuerst dachte…

Das Farbensehen der Schmetterlinge

•April 28, 2008 • 1 Kommentar

Elis

Dies war dann heute mein erstes biologisches Kolloquium. Vortragende war Almut Kelber. Was ich daraus mitnehmen konnte war, dass so ein Vortrag ziemlich spezifisch ist, viel Vorwissen vorrausgesetzt wird und wenn man sich nicht sonderlich für das Thema interessiert, man Gefahr läuft, einzunicken und vom Banknachbarn angestupst zu werden, damit man nicht vollends in die Traumwelt abdriftet (danke Roman).

Die Augen der Schmetterlinge sind, wie das typische Insektenauge, aus vielen Omatidien aufgebaut, die wiederrum ein Rhabdom besitzen, welches aus acht Rhabdomeren besteht. Rhabdomere sind spektralempfindliche Photorezeptoren. Es gibt Rhabdomere, die bei Wellenlängen von ultraviolettem, blauem und grünen Licht so reagieren, dass ein elektrischer Reiz ausgelöst wird, der über Nervenzellen laufen und vom Gehrin verarbeitet werden kann.

Ein Rhabdom kann so aus Rhabdomeren aufgebaut werden, dass es entweder UV- & grün-, blau- & grün- oder UV-, grün- und blausensitiv ist.

Die aktuellen Forschungen von Almut Kelber, welche betont hat, dass solche Studien nicht alleine zu bewältigen sind und auf einer Folie einigen Mitarbeitern Dank ausgesprochen hat, welche ich mir aber nicht mit abgeschrieben oder gar gemerkt habe, lassen darauf schließen, dass eine Schmetterlingsart wohl auch Rhabdomere besitzt, welche auf rotes Licht sensitiv reagieren.

Die vorgestellten Experimente erinnerten mich stark an Verhaltensforschung und Lernmechanismen. So füllte man bestimmtfarbige Plastikbecherchen mit Zuckerwasser und schaute, ob Schmetterlinge verschiedene Farben wahrnehmen und sich merken konnten. Dies macht man in bestimmten Variationen, sodass sich ausschließen ließ, dass sie nur verschiedene Graustufen unterschieden.

Der Schwalbenschwanz soll über Rezeptoren für UV, violett, blau, grün und rot verfügen. Der Bläuling soll - zufällig seinem Namen entsprechend - zwei unterschiedliche Rezeptoren für Blautöne besitzen.

Dieser Text entstand aus Zuhören im Halbschlaf: Für eine korrekte Darstellung des Vortrags und des Themas übernehme ich keine Haftung.

Make a wish = Take a chance?

•April 28, 2008 • Keine Kommentare

Ich wünsche mir mehr Augenblicke der Ruhe und Stille, in denen ich einfach nur Gedanken bei einem Cappuccino sortieren kann. So wie heute morgen als ich aufstand und mich für die Uni fertig machte, meinen Süßen wohlgefallend im Halbschlaf beobachten konnte, die wärmende Tasse in der Hand und im Kopf einen kleinen Mann, der verstreut herumliegende Gedankenfetzen zusammenklebte und fein säuberlich in Kartons legte, die er systematisch in Regale verstaute.

Leider kam er nicht sehr weit, weil ich mal wieder ziemlich knapp aufgestanden war und erschrocken feststellte, dass ich mich beeilen musste, um die S-Bahn noch zu bekommen. Dann Alltag. Feuchter, kalter Regen. Trockener, kalter Lehrstoff. Chemie, terrestrische Arthropoden, Physik. Mich über eine SMS von Marcel freuen. Lange in der Mensa anstehen, lieblos auf den Teller geklatschtes Zeug essen. Wenigstens mit Leuten, die man gerne hat, mit denen man sich austauschen kann.

Natürlich könnte ich mir auch einfach angewöhnen früher aufzustehen - aber mal ehrlich: Wer macht das schon?

BlogJet & Hexapoden

•April 26, 2008 • 1 Kommentar

Mein M. hat mir dieses Programm rausgesucht, mit dem man Blogeinträge gestalten und dann einfach hochladen kann. War wohl nicht so einfach eines zu finden, welches unter Vista läuft…

Ich freue mich jedenfalls darüber und sage: “Danke, M.”

Er mümmelt sich gerade in seine Decke, während ich mich für eine Exkursion fertig mache – ist schon doof irgendwie an einem Samstag um 9 irgendwo für die Uni sein zu müssen… mehrere Stunden Insekten begaffen und versuchen herauszufinden, was das nun für Viecher sind.

New Blog, new life?

•April 23, 2008 • 2 Kommentare

Erstmal der Link zu meinem alten Blog.

Ich habe gerade kein Internet und überspiele etwas neue Musik auf mein Handy. Mit Grauen denke ich an mein Vorhaben für diesen Abend, an dem ich lernen möchte. In ca. zwei Wochen schreibe ich eine Klausur über „zoologische Bestimmungsübungen“ – das Thema ist ganz nett, allerdings weiß niemand so wirklich, was man dabei lernen kann, da wir die Bestimmungen größtenteils mit einer ziemlich simplen, intelligent gemachten Anleitung in einem Buch machen. Außerdem wollte ich mir für Chemie noch mal das mit den Orbitalen anschauen, weil ich das heute in der Vorlesung nicht verstanden habe…

Nebenher suche ich gerade eine neue Wohngelegenheit in Bonn. Meiner jetzigen Mitbewohnerin, bei der ich zur Zeit quasi Untermieter bin, geht es nicht so gut und sie möchte lieber wieder alleine wohnen. Heute Abend melden sich Leute aus einer WG, bei der ich mich vorgestellt und mir die Wohnung angesehen habe. Vielleicht habe ich ja dann erstmal wieder was.

Weil die Kommunikation zwischen meiner Mitbewohnerin und mir nicht ganz optimal abgestimmt ist, sind meine Sachen in drei verschiedenen Stadtteilen Bonns verstreut. Ich ziehe – meinem derzeitigen Nickname gerecht werdend – eine Spur des Chaos hinter mir her.

Mal abgesehen von den Stressfaktoren Uni und Wohnungssuche, ist mein Leben gerade recht schön. Das habe ich Freunden zu verdanken, die mir zeigen, dass ich ihnen etwas bedeute, mit denen ich viel Spaß habe und meinem derzeitigen Freund, der einfach nur toll ist.

Jetzt noch einige Eindrücke meines Lebens: