Congstar  

 

 

Congstar

 

Seit Neuestem bin ich Kunde bei Congstar, „eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, die seit Mitte Juli 2007 Mobilfunk- und Internettarife anbietet.“ (Quelle: Wikipedia)

Empfohlen wurde mir der Anschluss von meinem Freund, der die Blogs „dasistdas„ und „mabu„ auf wordpress betreibt.

Damit genug der Werbung.

Das Bestellen des Internetanschlusses lief reibungsfrei, für Menschen ohne vorherigen Anschluss jedoch nur telefonisch. Nach der Auftragsstellung, bekam ich relativ schnell Post vom Anbieter, in der mir ein Termin genannt wurde, an dem ein Mensch der Telekom kommen sollte, um die Leitungen zu messen und freizugeben. Wider meiner Erwartungen, kam er sogar pünktlich, erledigte seine Aufgaben und war sehr freundlich. Er gab dann Congstar die Meldung, dass die Leitung frei sei und diese meldeten mir, dass zum Anfang des nächsten Monats mein Zugang freigeschaltet werde. Ich besorgte mir selbst einen Router und Splitter, da sowas bei vielen meiner Bekannten solche Geräte ungenutzt im Regal verstauben. Zum Bereitstellungstermin schloss mein Freund mir alles an und gab die Zugangsdaten, die ich per Post und e-mail erhalten hatte ein. Eine Verbindung konnte nicht aufgebaut werden also rief ich die Service-hotline an, bei der mir freundlich mitgeteilt wurde, dass mein Zugangspasswort nicht das von mir auf der Internetseite festgelegte, sondern das sei, welches mir beim ersten Telefonat bei der Bestellung gesagt wurde. Dieses hatte ich allerdings nicht mehr zur Hand, was aber auch kein problem darstellte. Der Service-Mitarbeiter gab mir, nachdem ich meine Kundennummer, Geburtsdatum und Adresse nannte ein neues Passwort, welches nach ein bis zwei Stunden vom System akzeptiert werden würde.

Am nächsten Tag versuchte ich also noch einmal eine Verbindung mit dem neuen Passwort zu erstellen. Ging wieder nicht. Ich rief also nochmal die Service-Hotline an, erreichte den selben freundlichen Mitarbeiter und bekam die Auskunft, dass ich vor meinem Benutzernamen „ip/“ tippen musste. Dies tat ich dann und die Verbindung mit dem Internet stand.

Bis auf die ca. 20 Minuten Service-Telefonie, bei der ein Großteil aus Wartemelodie bestand, ist mein Eindruck sehr positiv. Sollten noch weitere Probleme auftauchen, werdet ihr sie von mir hören.

Die fröhliche Hülle deiner früher gewesenen Tiefe empfängt mich plastiklächelnd. Perfektion in Person, jedoch ohne Persönlichkeit. Früher galt dein Lächeln mir, doch heute ist es künstlich. Alles fing damit an, dass du begannst, dir zu viel zu werden. Also vergiftetest du dich selbst, um jemand Anderes zu werden. Früher waren deine Emotionen real. Nicht alle waren gut. Nun sind die meisten gut, aber unecht. Für einen kurzen Moment bleibt die Zeit stehen. Als sich unsere Blicke treffen, glaube ich in deinen Augen wiederzufinden, was dich früher ausmachte. Es war nur eine Spiegelung aus meiner Erinnerung, denn dein beständig verlogenes Lächeln weicht nicht von deinen Lippen. Ich spüre, dass etwas in mir reißt und ich weiß, dass ich nie wieder den Menschen vor mir haben werde, der du in einem früheren Leben warst. Ich werde ihn vermissen.

Halte ein, hole tief Luft und denke über dein Leben nach. Würdest du sagen, du hast genug Zeit, um über die alltäglichen Dinge hinaus auch noch genügend Freiraum zu haben, deinen Gedanken freien lauf zu lassen?

Ich denke auf die meisten Menschen trifft dies nicht zu. Jene, welche an Stresserkrankungen leiden, die sich durch das Leben hetzen, möglichst viel erreichen wollen, sich nicht einmal Fragen wozu überhaupt und in der wenigen Zeit, die sie für sich haben, lassen sie sich berauschen oder berieseln. Arbeit, Rausch und Berieselung sind oft die einzigen Dinge, mit denen sie sich beschäftigen.

All jene, deren geistige Kapazitäten für wirklich überlegte Erkenntnisse ausreichen würden, haben das Angebot, mehr noch sogar den sozialen Druck, ihre Fähigkeiten in Dinge zu investieren, die eher finanziell als ideell Gewinn bringend sind. Überall wird einem erzählt oder vorgelebt, wie weit man es bringen kann. Diejenigen, die es können, eifern diesen fremden Zielen nach und so wird denen, mit Geist im Überfluss, die Zeit knapp.

Es gibt auch solche mit genügend Zeit, die von der Gesellschaft allerdings sehr negativ sanktioniert werden, weshalb diejenigen, die eine Möglichkeit dazu haben, versuchen nicht zu denen mit genügend Zeit zu gehören. Menschen, die beschließen wenig zu arbeiten, gelten in der Regel als faul und solche, die gar nicht arbeiten als Sozialschmarotzer. Da man die Intelligenz beschäftigt hält, findet man in dieser Schicht tatsächlich oft eher ungebildete Menschen – sie haben also die Zeit, aber keinen Geist im Überfluss.

Es gibt wahrscheinlich nur wenige, die sich mit den Problemen, um sie herum wirklich effektiv auseinander setzen und Lösungen finden können. Solche mit genügend Zeit und Geist im Überfluss. Ob das wohl reicht, um die Progression der Menschheit aufrecht zu erhalten? Und welche Frage dir gerade wichtiger sein sollte: Wozu willst du gehören?

*Nietzsche, Der Antichrist, Kapitel 49

Der Mario Truant Verlag hat sich zum Ziel gesetzt Spiele günstiger herzustellen, indem vorausgesetzt wird, dass die Käufer dieses Spieles schon auf ein Arsenal von Elementen aus anderen Spielen zurückgreifen können. So hat zum Beispiel „Kill Dr. Lucky“ keine Spielfiguren – aber jeder hat zu Hause ein „Mensch-ärger-dich-nicht“ und kann die Figuren daraus nehmen.

Ich habe mit meinem Freund zusammen Spielfiguren gebastelt:

Es begann damit, dass ich eines Mittags von einer fremden Person aus dem Bett geklingelt wurde. Zuerst sah ich es nicht ein aufzustehen und nachzusehen, wer da meine Ruhe stört. Eine halbe Stunde später klingelte es aber erneut und ich zog mich schnell an und schaute nach. Es war ein älterer Herr, der schnell entschuldigung murmelte und weghuschte, bevor ich mich zu einer Frage sammeln konnte.

Ich dachte es sei ein Nachbar, der sich auf meine im Flur hängende Bitte, ein W-Lan mit mir zu teilen, melden wollte und sich dann nicht getraut hat oder ähnliches. Ziemlich unwahrscheinlich.

Etwa 2 Wochen später klingelte es wieder, diesmal Vormittags. Diesmal war ich aber schon wach und angezogen und öffnete die Türe. Ein anderer älterer Herr mit gelblich verrauchtem ergrauten Schnurrbart, Halbglatze, dickem Bierbauch und Anziehsachen, die aussahen, wie vom roten Kreuz geklaut, stand vor meiner Türe und hatte eine Frage, die mich den Rest des Tages beschäftigte.

Er fragte, ob ich wisse, wo die „Lebedame“ hingezogen sei, die meiner Vormieterin gewesen sei.

Ich wohne also in einer Wohnung, die schon viele eklige Männer nackt gesehen hat. In einer Wohnung, die schon mal eine Hure beherbergt hat. Zum Glück können (zumindest diese) Wände nicht sprechen…

Was stört, sind die Männer, die bei mir klingeln, sich verlegen entschuldigen und ohne Erklärung eine Kehrtwende machen. Ich hoffe, dass sich bald rumspricht, dass in meiner Wohnung keine Nutte mehr lebt. Zu Hause will ich eher meine Ruhe haben.

Aber witzig finde ich es irgendwie schon. Erstaunlich auch, dass jetzt nach einem 3/4 Jahr immer noch ehemalige Freier an meiner Tür klingeln. Was für einen großen und treuen Kundenstamm sie wohl hatte? Und wieso sie wohl ohne diesen zu informieren umgezogen ist? Vielleicht finde ich dazu ja noch mehr heraus…

…the friendly mail carrier!

Stilecht mit schwarz umrandeten Augen…
Sachen gibt’s. Und das für Kinder!

Ein Weg, der unbewusst in der ideellen Welt schon länger brach liegt, findet nun den Weg in mein Leben. Ein Weg findet seinen Weg? Vielmehr wird mir gezeigt, dass dieser Weg nicht nur in den Köpfen schwebt, sondern begehbare Realität ist.

„Ich glaube der ware Zauber liegt nicht darin perfekte Harmonie zu schaffen, sondern darin, die unschönen Momente zu meistern und die schönen zu genießen. Gemeinsam.“

(mehr…)

In der Nacht vom 17.05. auf den 18.05. wurde meinem Freund und mir in der Bonner Innenstadt auf dem Marktplatz aus den Dachgeschossfenstern eines Gebäudes „Schwuchteln” und „Hinterlader” hinterhergerufen. Dass wir das ignoriert haben, hat die betrunkenen schätzungsweise Mittzwanziger dazu animiert uns aufzufordern dazu etwas zu sagen: „Wieso sagt ihr Schwuchteln nichts dazu?!”

Normalerweise würde ich das ignorieren und es nicht in meinen Blog schreiben, weil ich ein solches Verhalten nicht für sehr beachtenswert halte. Es ist schon ein komisches Gefühl auf Grund der sexuellen Ausrichtung so angefeindet zu werden, aber das kommt ja nur vereinzelt vor und meistens von Menschen, von denen man sowieso nichts Positives erwartet.

Eigentlich hätte ich diesen Vorfall schon bald verdrängt. Was mich aber doch dazu bewogen hat, ist dass mir durch Zufall nochmal das Datum begegnet ist: Der 17.05. ist der Internationale Tag gegen Homophobie. Zufall? Vielleicht. Aber was ich mich nun frage ist: Wieso habe ich Schwuchtel nichts dazu gesagt?!

Der alljährliche Mittelaltermarkt auf Schloss Homburg bei Nümbrecht, ist schon fast ein obligatirscher Termin in meinem Kalender – auch wenn ich noch nie geplant habe mich dorthin zu begeben, bin ich doch die letzten 4 Jahre in Folge dort gewesen. Erwähnt werden sollte vielleicht noch, dass der Eintrittspreis von ehemals 5 DM(!) auf mittlerweile 6 € erhoben wurde und ich mir nicht ganz sicher bin, wodurch sich das rechtfertigen lässt. Das soll nicht heißen, dass mir die Veranstaltung auf irgendeine Weise nicht gefallen würde – ich verstehe nur nicht, wieso man für eine Erlaubnis zum Einkaufen gehen, so viel bezahlen muss… 

Das Schloss an sich ist groß und schön, mitten im Wald, gelb angestrichen. Soll wohl an die Farbe gold erinnern und einen Eindruck von Reichtum vermitteln. Im Inneren des Schlosses ist ein Museum, in dem sich ein Modell dieses Gebäudes befindet:
Schloss modell

Es gab viel zu sehen – das was ich persönlich witzig fand, habe ich fotografiert:

Eine Mutter mit ihrem Kind an einer Leine – sehr schön: Daneben ein älterer Herr mit seinem Hund:
Kind an Leine

Ketten – Jesus am Kreuz, unmittelbar daneben ein umgedrehtes Kreuz:
Jesus - satan

Ein Bär, der aussieht als ob er in einen Eimer kotzt – gelungene Werbung für Met?
Kotzebär

Ein Ritter mit einem überdimensionierten Fingerhut als Helm und einem verlängertem Pümpel als Waffe:
SD Knight

Der Eunuchen-Kuchen…
Eunuchen kuchen

 

Now playing: MadsenUnsichtbar

Ich wünsche mir mehr Augenblicke der Ruhe und Stille, in denen ich einfach nur Gedanken bei einem Cappuccino sortieren kann. So wie heute morgen als ich aufstand und mich für die Uni fertig machte, meinen Süßen wohlgefallend im Halbschlaf beobachten konnte, die wärmende Tasse in der Hand und im Kopf einen kleinen Mann, der verstreut herumliegende Gedankenfetzen zusammenklebte und fein säuberlich in Kartons legte, die er systematisch in Regale verstaute.

Leider kam er nicht sehr weit, weil ich mal wieder ziemlich knapp aufgestanden war und erschrocken feststellte, dass ich mich beeilen musste, um die S-Bahn noch zu bekommen. Dann Alltag. Feuchter, kalter Regen. Trockener, kalter Lehrstoff. Chemie, terrestrische Arthropoden, Physik. Mich über eine SMS von Marcel freuen. Lange in der Mensa anstehen, lieblos auf den Teller geklatschtes Zeug essen. Wenigstens mit Leuten, die man gerne hat, mit denen man sich austauschen kann.

Natürlich könnte ich mir auch einfach angewöhnen früher aufzustehen – aber mal ehrlich: Wer macht das schon?

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