Zielsetzung:

Bei diesem Experiment soll herausgefunden werden, welche Art zu sähen, das Keimen der Ephedra Sinica-Samen positiv beeinflusst. Die optimalen Keimbedingungen sind im Frühjahr gegeben, die Umgebungstemperatur der Samen sollte möglichst über 20°C bleiben.

Einleitung:

Ephedra Sinica, auch unter den Namen chinesisches Meerträubel oder Ma-Huang bekannt, ist eine mehrjährige, strauchige Pflanze, die in Asien heimisch ist und dort an trockene, meist sandige oder felsige Standorte angepasst ist.

Bis zum Verbot des Verkaufs dieser Pflanze, wegen ihres Ephedrin-Gehalts, wurde sie von Mormonen, die auf Grund ihrer Religion keinen Kaffee trinken dürfen, getrocknet und als Tee zu sich genommen. Auch in der chinesischen Medizin findet diese Pflanze mit ihren, auf das Herz-Kreislauf-System wirksamen, Inhaltsstoffen Anwendung.

Aufbau:

Es werden 4 Schalen und eine Dose mit jeweils 11 (insgesamt 55) Samen der Pflanze Ephedra Sinica angesetzt. Substrat: Kakteenerde von Floragard. Die Samen werden in den nächsten Wochen feucht gehalten und das Keimen wird alle 3 Tage beobachtet und festgehalten. Ab und zu werden die Versuchsansätze auf eine Heizung gestellt.

  1. Schale

    1. Samen werden auf das Substrat gestreut und leicht angedrückt.

  1. Schale

    1. Samen werden mit der Spitze nach unten in das Substat gedrückt

  1. Schale

    1. Samen werden auf das Substrat gestreut

    2. über die Samen wird etwas Substrat gegeben

  1. Schale

    1. Samen werden zwischen zwei Zuschnitten aus Küchenrolle gelegt

  1. Dose

    1. Samen werden in einer geschlossenen, lichtundurchlässigen Dose auf das Substrat gestreut

Ergebnisse:

Die Samen wurden am 11.04.2009 um 20.00 Uhr angesetzt. Kontrolle alle 3 Tage, jeweils um 20.00 Uhr.

Ø = keine Änderung

Samenschalendurchbruch = Die Samenschale springt (meist an der Wurzel zuerst) auf

Wurzelbildung = Die Primärwurzel bildet sich deutlich aus

Keimlingsbildung = Keim hat die Samenschale abgeworfen, besitzt Primärwurzel, Sprossachse und Keimblätter

Tag Schale I Schale II Schale III Schale IV Dose V
14.04.09 Ø Ø Ø Leicht aufgequollen Leicht aufgequollen
17.04.09 Ø Ø Ø Aufgequollen, erste Samenschalen-durchbrüche Ø
20.04.09 Ø 1 Wurzelbild-ung Ø Ø Ø
23.04.09 1 Wurzelbild-ung 1 Keimlings-bildung Ø 1 Samenschalen-durchbruch Ø
26.04.09 Ø Ø 1 Wurzelbild-ung 2 Wurzel-bildungen in Erde überführt Da kein Wurzeldurch-bruch alle 11 Samen in Schale IV.2 gegeben
29.04.09 Ø Ø Ø

Ø

Ø
01.05.09 + 1 Wurzelbild-ung Ø 1 Keimlingsbild-ung (beim Entfernen der Samenschale Keimblätter abgerissen) Ø Ø
04.05.09 1 Keimlings-bildung Ø Keimling abgestorben Ø 2 Wurzeldurch-brüche in Erde überführt
07.05.09 Keimlinge abgestorben Ø Ø Keimlinge abgestorben Keimlinge abgestorben
10.05.09 Ø Ø Ø Ø Ø

Auswertung und Diskussion

Zwischenbericht am 26.04.09:

Schale I hatte bisher nur eine Wurzelbildung. Diese Schale wird unverändert weiter beobachtet, da sonst auch keine sichtbaren Komplikationen aufgetreten sind.

Schale II scheint am Erfolgversprechendsten zu sein, da in dieser bisher der einzige Keimling komplett aufgegangen ist.

Nach 12 Tagen hat sich in Dose V herausgestellt, dass Ephedra Sinica Samen nicht oder nicht so schnell im Dunkeln keimen. Daraus wird geschlossen, dass sie wohl zu den Lichtkeimern gehören. Um vielleicht doch noch einen Keimling aus diesen Samen hervorbringen zu können, hatte ich beschlossen, alle 11 Samen wie in Schale IV zu behandeln.

Die These, dass es sich um einen Lichtkeimer handelt, wird auch durch die Schale III gestützt, in welcher der Samen unter dem Substrat lag. In dieser Schale hat erst relativ spät und nur ein Samen gekeimt. Hierbei ist zu vermuten, dass er nicht komplett mit Erde bedeckt war oder nur so dünn, dass noch genügend Licht bis zu ihm vorgedrungen ist.

Schale IV brachte mit 2 Wurzelbildungen die schnellsten Ergebnisse hervor. Jedoch blieb bei diesen Keimen das Spross- und Keimblätterwachstum aus, so dass sich ausschließlich die Wurzeln aus den Samenschalen befreien konnten. Nach einigen Tagen sahen die Wurzeln aus als würden sie absterben. Durch das Überführen dieser Keimlinge in das Substrat, wie in Schale II, erhoffte ich das Sprosswachstum doch noch anzuregen.

Endbericht am 16.06.09:

Das Ergebnis dieses Versuches ist eine einzige Pflanze, die aus insgesamt 55 Samen entstanden ist. Diese entstammt aus Schale II, weshalb darauf zu schließen ist, dass das Eindrücken des Samens mit der Spitze voran, sodass der runde Teil noch aus dem Substrat schaut, wohl die beste Methode ist, um aus den Samen eine Pflanze zu ziehen.

Für die geringe Anzahl von Keimungen und der großen Sterblichkeit gibt es meiner Meinung nach folgende mögliche Erklärungen:

  1. Das Saatgut war nicht gut. Entweder es war zu alt, wurde beim Transport beschädigt, war zu lange einer Lichtquelle ausgesetzt, ohne Wasser aufnehmen zu können oder wurde sonst irgendwie falsch behandelt.
  2. Da diese asiatische Pflanze eigentlich an trockene, sandige und felsige Orte angepasst ist, stimmen die Bedingungen in Deutschland einfach nicht.
  3. Keine der getesteten Methoden entspricht der natürlichen Art der Fortpflanzung von Ephedra sinica.
  4. Die Pflanze ist sehr empfindlich gegenüber Umweltreizen und war in diesem Versuch zu viel Stress ausgesetzt.

05020002 06160001

Ich hatte mir ein Konto bei Comdirect zugelegt, weil es sich für Studenten kostenfrei und einfach einrichten lies. Es war auch die schnellste Methode mich zum Internet-Banking anzumelden, was ich schon lange vor hatte und zudem haben mich 20 € Beitritts-Prämie gelockt. Der Service war zunächst gut. Als meine EC-Karte kaputt war, reichte eine einfache formlose Mail von meinem Account (zur Authentifizierung) aus und von Freitag auf Dienstag hatte ich eine neue Karte per Post bekommen. Im Großen und Ganzen war ich also zufrieden.

Dann kam die Wende, indem ich mich eines Tages nicht mehr online anmelden konnte. Auf meine Nachfrage hin, bekam ich eine Mail in der stand: “[…]wir haben Ihre Kontoverbindung gesperrt, da wir die an Sie gerichtete Post als Postrückläufer zurückerhielten. Aus diesem Grund bitten wir Sie, uns Ihre neue Anschrift mitzuteilen, damit Sie auch in Zukunft wichtige Post von uns erhalten. Adressänderungen können Sie mit Ihrer Geheimzahl über unsere Kundenbetreuung unter der Telefonnummer […] EUR 0,09/Min. […] Geht uns keine Bestätigung zu, werden wir einen Nachforschungsantrag stellen, der für Sie mit Gebühren verbunden ist.”

Ich war nicht umgezogen und hatte regelmäßig die bisher tolerierte Werbung von comdirect erhalten. Meine Empörung über den Zwang, eine kostenpflichtige Hotline anzurufen und die Drohung mit einem Nachforschungsantrag, kanalisierte ich in einer Beschwerde-Mail, in der das Wort “dreist” viel. Die Antwort kam schnell, man hätte den Account schon wieder freigeschaltet und man bäte um Entschuldigung, wegen der mir entstandenen Unannehmlichkeiten.

Darauf hin versuchte ich mich wieder bei meinem Account anzumelden und bekam schon wieder nur eine Fehlermeldung.

Nach einer erneuten Beschwerde per e-mail mit einer Zusammenfassung der bisher ausgetauschten Nachrichteninhalte, inklusive dem Angebot, man könne mich doch auf meiner Telefonnummer zum normalen Tarif anrufen, wenn ein persönliches Gespräch so dringend erforderlich wurde ich an eine Nummer mit normaler Ortsvorwahl verwiesen. Angeblich sollte diese Nummer auch im Kleingedruckten auf der Rückseite meines Service-Handbuches stehen.

Ich rief also diese Nummer an und wurde von einem automatischen System begrüßt. Nach zweimaliger Eingabe meiner Internet-Banking Zugangsnummer, erzählte mir die Stimme, dass mein Zugriff gesperrt sei als wüsste ich das nicht und leitete mich weiter. Meine erste Frage an die Frau am anderen Ende der Leitung war, ob dies nun eine gebührenpflichtige Hotline sei und sie antwortete freundlich: “Ja. Sie kostet 9 Eurocent die Minute.”

Ich schluckte meinen Ärger hinunter, versuchte ihr kurz das bisher geschehene zu erklären und sie schaltete meinen Account wieder frei.

Das aus dieser Geschichte gezogene Fazit ist, dass ich es höchst bedenklich finde, dass bei Comdirect der kostenlose Kundenservice scheinbar nur daraus besteht, die Kunden mit Lügen zu beschwichtigen und sie dann an kostenpflichtige Hotlines zu verweisen. Und das nachdem Comdirect einen Fehler gemacht hat und ich keinen Zugriff auf mein eigenes Geld hatte.

Ich empfehle allen die das jetzt gelesen haben, sich eine Bank auszusuchen, in die man persönlich gehen kann, um sich zu beschweren. Im kostenlosen so genannten “Service” arbeiten scheinbar sowieso nur Leute, die weder lesen können, noch eine Ahnung von dem  haben, worüber sie schreiben.

…sollte man lieber gar nichts sagen. Aber folgende Beschwerde geht über Lästern hinaus; man könnte sie als Warnung verstehen.

In dem von EDEKA aufgekauftem Plus bzw. seit Neuestem Netto gibt es eine glibberige, körnige,  gelblich-weiße Substanz mit einem chemisch rot leuchtendem Bodensatz zu kaufen, welche sich laut Packungsaufschrift selbst “Grießpudding mit Kirschsoße” nennt.

Das Verhältnis zwischen versprochenem und tatsächlichem Geschmack, entspricht der Diskrepanz zwischen Phantasie und Wirklichkeit. Wenn man genug Phantasie hat, kann man sich fast jede Wirklichkeit verschönern, aber nicht dieses “Poo-Ding”. Nicht nur, dass es nicht nach Vanillegrieß oder Kirschen schmeckt – es schmeckt einfach nicht. Es schmeckt nicht mal schlecht, sondern tatsächlich nach Nichts. Beim Verzehr dieser Schande vor Gott, hat man das Gefühl verdickflüssigte Schleim-Luft hinunterzuwürgen.

Der Ekel sitzt so tiefgreifend, dass ich nachhaltig von ihm Beeindruckt bin und ihn mir hier aus dem Gedärm schreiben möchte. Seid vor diesem Erzeugnis gewarnt!

Intelligent, wie hier mit den zwei aktuellen Themen Umwelt und Wirtschaft jongliert wird:

„Wenn die Welt eine Bank wäre…

hättet ihr sie längst gerettet“

via Telepolis

Carsten Carstens ist ein in Bonn wirkender Künstler, der am 8. Oktober 1941 in Flensburg geboren wurde. Nachdem er dort eine Ausbildung zum Graphik-Designer absolvierte erweiterte er seine künstlerischen Fähigkeiten unter anderem in Dänemark, Schweden und Norwegen.

Heute verbringt er einen Großteil seiner Zeit in der ehemaligen Regierungsstadt Bonn, wo er neben seiner Tätigkeit als Künstler auch als Schöffe am Verwaltungsgericht arbeitet und der „Stiftung deutsche Kulturarbeit“ als Geschäftsführer vorsitzt.

Medienpräsenz erhielte Carstens zuletzt durch das „Ekelhaus“ in der Bonngasse, in dessen Erdgeschoss – schräg gegenüber zum Beethovenhaus – sein Atelier zu finden ist. Obwohl die oberen Stockwerke und vermutlich auch der Keller nicht weiter von den heutigen Bau-Standards entfernt sein könnten, ist seine Galerie mehr als nur einen Blick wert.

Denn seine Arbeiten reichen von Portraits über stilisierte Beethovenhäupter und Landschaftsmalerei bis hin zu surreal anmutenden Gemälden, die nicht selten das moderne Frauenbild thematisieren. Viele seiner Werke haben eine zugleich anziehende und verstörende Wirkung auf den Betrachter. Weitere Zeugen seines fast schon zynischen Umgangs mit der Absurdität der gegenwärtigen Alltagsrealität sind seine Installationen, die er bei gutem Wetter, ebenso wie einige seiner Gemälde, auf der Fußgängerzone vor seinem Geschäft aufbaut. Straße und Atelier verschmelzen so zu einer Einheit und ziehen oft auch weniger kunst-interessierte Besucher in ihren Bann.
Obwohl ihm durch diesen offenen Umgang mit seiner Kunst schon zwei wertvolle Gemälde entwendet wurden, stellt er sie auch weiterhin vor und in seinem jedem Besucher offen stehenden Atelier aus.

Dieses Verhalten deutet schon auf seinen offenen, vertrauensvollen und sympathischen Charakter hin, der sich nicht zuletzt in seiner Eigenart bestätigt findet, weniger betuchten Freunden seiner Kunst, ein signiertes Foto eines Bildes ihrer Wahl mitzugeben. Das einnehmende Lächeln, mit dem er diese kleinen Geschenke verteilt ist ebenso gratis – aber alles andere als wertlos.

In einer Gesprächsrunde, direkt mit dem Thema konfrontiert, habe ich vor einiger Zeit die These aufgestellt, dass homosexuelle Menschen deshalb freizügiger mit ihrer Sexualität umgehen können als ihre heterosexuellen Mitbürger, weil viele schon früh lernen mussten, aus gesellschaftlichen Moralvorstellungen auszubrechen. Wer schon mit seinen „normalen“ Trieben vielerorts anstößt, entwickelt schnell eine Art Hornhaut gegen Fremdbewertungen und lernt eher für sich selbst zu entscheiden, was geht und was nicht.

Damit möchte ich nicht jedes Verhalten in der schwulen Welt gutheißen und auch nicht sagen, dass sich jeder Homosexuelle bis zur Besinnungslosigkeit durch diese Welt vögelt, sondern lediglich ein Erklärungsmodell für diese Entwicklung diskutieren.

„Es ist paradox: Die Anzahl der Suizide ist tatsächlich größer als die der Toten durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Aids, Mord und Totschlag zusammen, und doch ist die gefühlte Gefährdung bei allen anderen Themen größer als bei der Selbsttötung.“

via gestrandet bin ich auf das Album „Schafft Eisland“ von Karamel gestoßen und ich dachte mir, ich unterstütze den Künstler mal. Der Text zu „Sag mal, Johann“ hat mich schon sehr angesprochen und langsam ist es beängstigend, dass mir oftmals das 4. Lied eines Albums am Besten gefällt:

Ich kann nicht fühlen, was du denkst, 
ich kann nicht wissen, was du tust, 
wenn ich mit geschlossenen Augen 
nach dem Rätsel’ was du suchst?

Ich kann nicht spüren, was du weißt, 
wie kann ich ahnen, was du willst 
wenn du mir nicht erzählst, 
was deinen Hunger stillt?

Wie kann ich dir schenken, was du willst,
wenn du es selber nicht weißt, 
bist du verwirrt oder verlegen oder 
„nur schüchtern“ wie es heißt?

Wie es heißt ist mir egal, 
ich mach mich selber auf den Weg
nach der Wahl der besten qual, 
die ich dann irgendwo versteck´.

Und du kannst suchen, wo du denkst
nur finden wirst du nichts -
weil du nicht weißt, wonach du suchst
und dein Verstand lässt dich im stich.

Und du fragst „Johann, kann es sein, 
dass du ständig müde bist, 
und ist es möglich, dass kein Schlaf hilft 
und du irgendwas vermisst?“

Keine Antwort weil ich denk´, 
dass es keine frage ist, 
und weil ich ständig müde bin, 
und weil ich irgendwas vermiss.

Schließ die Tür zu, denn nur hier
in diesem Zimmer kann es sein, 
was wir suchen und nicht finden.
Wir schaffen es nicht allein.

Die Tapeten abgekratzt 
auf der Suche nach ‘nem Anfang.
Und auf der kahlen Wand steht nur 
„Suche mit Verstand.“

Kann es sein, dass du und ich 
- dass wir beide eigentlich -
unseren Kopf vergessen haben, 
wo wir noch vor Jahren waren.

Abgeschraubt und dann verlegt, 
irgendwo auf unserem Weg.
Und ich kann suchen, wo ich will, 
denn ohne Kopf seh ich nicht viel.

Irgendwo in einem Zimmer
voll Erfahrungen und Müll,
das wir beide missen wollen, 
denn es war wirklich viel zu viel.

Wie kannst du wissen, was ich mein, 
wenn ich tagelang nichts sag’
und nur mit geschlossenen Augen
aus diesem Zimmer starr.

„Sag mal Johann, kann es sein, 
dass du ständig müde bist? 
Und ist es möglich, dass kein Schlaf hilft
und du irgendwas vermisst?“

Ich habe versucht über die Homepage der Band Kontakt aufzunehmen, habe aber nach einem Monat immer noch keine Rückmeldung bekommen. Schade.

Es war ein willentlicher selbstzerstörerischer Akt als ich mich dazu entschlossen habe, mit dem Rauchen anzufangen. Ich hatte mir Zigaretten aus dem immer im elterlichen Haushalt vorhandenem Tabak in der altgewohnten Stopfmaschine angefertigt. Danach bin ich hoch in mein Jugendzimmer und habe mir verstohlen eine Zigarette angemacht. Ich war sehr nervös und angespannt. Schon wenige Sekunden nach dem zaghaften Saugen an der ersten Zigarette meines Lebens, kribbelte etwas in meinem Kopf – ungefähr an der Stelle, die bei einem Säugling noch nicht ganz zugewachsen ist. Sofort stellte sich eine heitere Gelassenheit ein und ich wusste, dass es nicht meine letzte Zigarette sein würde. So wurde meinem Merkspruch „Handy – Schlüssel – Portmonnaie“ ein „Zigaretten – Feuerzeug“ hinzugefügt. Alle meine Bekannten fanden, dass ich ungewohnt und bescheuert mit einer Zigarette aussah, aber ich mochte das Gefühl eine Beschäftigung für die Hände und den Mund zu haben.

Weiß der Teufel, wie sie darauf kam, aber bei meinem nächsten Besuch bei meinen Eltern fragte meiner Mutter mich:

„Rauchst du etwa?“

„Ja.“, antwortere ich als ehrlicher Mensch.

„Du weißt, dass du mir das Geld für den Führerschein wiedergeben musst, wenn du nicht aufhörst.“, sagte sie dann als sei es ein Naturgesetz. Schon als ich ein Kind war habe ich mit meiner Mutter die Abmachung getroffen, dass ich den Führerschein bezahlt bekomme, wenn ich bloß nie das Rauchen anfange.

„Ja“, antworte ich ihr, „ich höre sofort wieder auf“, log ich sie an und dachte für mich: „Gut, wenn du es so willst, spielen wir das alte Kinderspiel: ‘Du kannst mich nicht für etwas bestrafen, was du nicht mitbekommst’.“

Congstar  

 

 

Congstar

 

Seit Neuestem bin ich Kunde bei Congstar, „eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, die seit Mitte Juli 2007 Mobilfunk- und Internettarife anbietet.“ (Quelle: Wikipedia)

Empfohlen wurde mir der Anschluss von meinem Freund, der die Blogs „dasistdas„ und „mabu„ auf wordpress betreibt.

Damit genug der Werbung.

Das Bestellen des Internetanschlusses lief reibungsfrei, für Menschen ohne vorherigen Anschluss jedoch nur telefonisch. Nach der Auftragsstellung, bekam ich relativ schnell Post vom Anbieter, in der mir ein Termin genannt wurde, an dem ein Mensch der Telekom kommen sollte, um die Leitungen zu messen und freizugeben. Wider meiner Erwartungen, kam er sogar pünktlich, erledigte seine Aufgaben und war sehr freundlich. Er gab dann Congstar die Meldung, dass die Leitung frei sei und diese meldeten mir, dass zum Anfang des nächsten Monats mein Zugang freigeschaltet werde. Ich besorgte mir selbst einen Router und Splitter, da sowas bei vielen meiner Bekannten solche Geräte ungenutzt im Regal verstauben. Zum Bereitstellungstermin schloss mein Freund mir alles an und gab die Zugangsdaten, die ich per Post und e-mail erhalten hatte ein. Eine Verbindung konnte nicht aufgebaut werden also rief ich die Service-hotline an, bei der mir freundlich mitgeteilt wurde, dass mein Zugangspasswort nicht das von mir auf der Internetseite festgelegte, sondern das sei, welches mir beim ersten Telefonat bei der Bestellung gesagt wurde. Dieses hatte ich allerdings nicht mehr zur Hand, was aber auch kein problem darstellte. Der Service-Mitarbeiter gab mir, nachdem ich meine Kundennummer, Geburtsdatum und Adresse nannte ein neues Passwort, welches nach ein bis zwei Stunden vom System akzeptiert werden würde.

Am nächsten Tag versuchte ich also noch einmal eine Verbindung mit dem neuen Passwort zu erstellen. Ging wieder nicht. Ich rief also nochmal die Service-Hotline an, erreichte den selben freundlichen Mitarbeiter und bekam die Auskunft, dass ich vor meinem Benutzernamen „ip/“ tippen musste. Dies tat ich dann und die Verbindung mit dem Internet stand.

Bis auf die ca. 20 Minuten Service-Telefonie, bei der ein Großteil aus Wartemelodie bestand, ist mein Eindruck sehr positiv. Sollten noch weitere Probleme auftauchen, werdet ihr sie von mir hören.

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